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KO Tropfen auf dem Casinoabend

Wir haben erfahren, dass auf unserem Casinoabend am 10.12. einer Person KO Tropfen in den Drink gemischt wurden. Darüber sind wir wütend und entsetzt.

Dies ist nicht das erste Mal, dass so etwas in unseren Räumen passiert, und obwohl wir inzwischen auf allen unseren Partys ein Awareness Konzept und Team haben, ist dies nicht genug. Wir schließen daraus, dass wir uns zum Thema KO Tropfen besser sensibilisieren, und auf den Verantstaltungen wachsamer sein müssen. Bis jetzt umfassen unsere Maßnahmen gegen KO Tropfen zur Verfügung stehende Tests, sowie den Anspruch an uns selbst, abdeckende Deckel für Gläser sowie Kronkorken für Flaschen beim Getränkeverkauf mit heraus zu geben. Bei unseren letzten Partys haben wir jedoch nicht explizit auf die Tests hingewiesen und auch die Kronkorken oft nicht mitgegeben.

Auf kommenden Veranstaltungen werden wir deshalb schon an der Tür auf die Tests hinweisen, sowie das Verteilen der schützenden Deckel ernst nehmen.

Es scheint insgesamt wieder vermehrt KO Tropfen Vorfälle in der Stadt zu geben, auch in queeren, linken Räumen. Deshalb gilt, mehr den je, passt auf euch uns andere auf; Solltet euch bei einer Veranstaltung plötzlich schwindlig oder übel werden, ihr Benommenheit, Trägheit, oder eine plötzliche (unerklärliche) Euphorie verspüren, sprecht sofort eure Bezugsgruppe sowie die Veranstalter*innen an.

Stellungnahme zum Spendenzweck des Casinoabends 2022

Dieser Text ist eine Antwort auf eine Mail, die über den Schöner-Leben-Verteiler an uns gerichtet wurde. Falls ihr die Mail nicht kennt, könnt ihr sie hier nachlesen.

Liebe Liste,
 
nachdem nun etwas Zeit vergangen ist, möchten wir uns doch noch einmal zum Vorwurf äußern, mit der Unterstützung (u.a.) des BIPoC-Kollektivs aus den Casino-Einnahmen hätten wir „in Sachen Antisemitismus […] den Vogel abgeschossen“.
 
Die Kritik am BIPoC-Kollektiv ist uns nicht neu, immerhin wird diese Gruppe ja seit ihrer Gründung vor einigen Jahren hart angegangen – nicht nur szeneintern hier auf der Liste, sondern regelmäßig zum Beispiel auch in der deutschlandweit verlegten Jungle World. Der Ton dieser Kritiken war immer harsch, das Urteil absolut – auch bei unserer Meinung nach diskussionswürdigeren Themen als dem nun kritisierten Film. Trotzdem hat das Kollektiv weiter gemacht und die politische und kulturelle Landschaft in Göttingen bereichert, Anstöße geliefert und Themen auf die Tagesordnung gesetzt, die hier in der weißen Linken sonst niemals Beachtung gefunden hätten.
 
Die erwähnte Absolutheit der Kritik haben auch wir selbst schon erfahren, als im Rahmen einer online-Lesung Ausschnitte aus dem Zine der Besetzerinnen Gruppe transfläche gelesen wurden. Das gerade BIPoC Personen und trans Menschen besonders hart oder besonders öffentlich kritisiert werden und immer wieder mit Entsolidarisierung gedroht oder diese gefordert wird, ist in einer weißen und cis dominierten linken Szene kein Zufall, sondern fällt mir gesellschaftlichen Strukturen zusammen.
 
Auch jetzt scheint die Autorin davon auszugehen, dass eine Spende ans BIPoC-Kollektiv bedeutet, dass wir uns all deren Positionen zu eigen machen, und die Positionen beim BIPoC-Kollektiv ja ohnehin unumstößlich einheitlich seien. Unser Café ist ein Szeneort, an dem kritisiert, diskutiert, sich geeinigt, gelacht und sich verbunden wird. Aus so einem Ort kann man nicht alle rauswerfen, die mal was Dummes gesagt haben – und ehrlich gesagt wären dann wohl auch weder Gäste noch Mitarbeitende übrig. Die inhaltlichen Veranstaltungen bei uns sollen Beiträge zu linken Diskussionen sein und gleichzeitig vor allem feministischen Themen einen öffentlichen Raum geben. Das Kollektiv ist allerdings keine Politgruppe. Wir verstehen uns als Zusammenschluss, der so politisch ist wie seine Mitglieder – einzeln aber auch in der Auseinandersetzung miteinander. Jegliches Raumgeben für Veranstaltungen als uneingeschränkte inhaltliche Zustimmung zu werten, ist also unangemessen.
 
Natürlich hat das, was in unserem Laden stattfinden darf, bestimmte Grenzen und nicht alles, was linke Göttinger Gruppen so treiben, dürften sie auch bei uns (den Film hätten wir, unter Anderem aufgrund der politischen Positionierungen der Regisseurin, auch nicht gezeigt). Einen Szene- und Community Ort zu schaffen geht immer mit Auseinandersetzungen und Abwägungen einher, die nicht abseits von linken und feministischen Diskursen gesehen werden können und entsprechend in diese mit reinspielen. Einen Raum zu verwalten, der ebenfalls als ein Community Raum in einer mittelgroßen Stadt dient, heißt auch, kritisch mit gesellschaftlichen Strukturen und Ausschlüssen auch aus der linken Szene umzugehen.
 
Dass im Übrigen die Autorin ja in ihrer Mail eingangs festgestellt hatte, dass „die Linke“ ein Antisemitismus-Problem hat, die Kritik sich aber wieder und wieder nur auf das BIPoC-Kollektiv fokussiert, sollte da wohl auch zu denken geben. Denn Antisemitismus ist leider bei weitem nicht unser einziges Problem, und Antisemitismus immer nur bei anderen Aktivist*innen oder Strukturen zu sehen, nicht jedoch bei sich selbst, wird zu seiner Beseitigung nicht beitragen.
 
Kurzum, wir bleiben dabei und spenden die Einnahmen der Spiele 50/50 an das BIPoC-Kollektiv und das medinetz. Wir freuen uns über alle, die dem etwas abgewinnen können und auch alle, die das weiter kritisieren – ihr müsst ja nix spenden.
 
herzlich, euer café kollekiv krawall
 

Kritik am Spendenzweck des Casinoabends 2022

damit auch diejenigen unsere Stellungnahme zum Spendenziel des Casinoabends 2022 einordnen können, die nicht auf der Schöner-Leben-Liste sind oder dort mitlesen, hier die dort veröffentlichte Nachricht, auf die wir geantwortet haben:

Liebe Liste,

dies ist kein sachlicher Beitrag. Ich habe heute keine Lust auf
sorgfältig abgewägte Argumente. Denn Argumente wurden immer wieder
gebracht. Zusammenhänge beleuchtet. Mit dem Finger drauf gezeigt. Mal
vermittelnd, mal mit Geduld, mal aufgebracht, aber immer in der Hoffnung
eine konstruktive Debatte anzuregen.
Dies ist keine solche Mail. Niemand kann es mehr hören, aber das macht
es nicht weniger wahr: die Linke hat ein Antisemitismus-Problem. Ich
gehe hier nicht ins Detail, denn die Details sind wie gesagt zur Genüge
bekannt. Dieses Jahr hat in Sachen Antisemitismus das neu umbenannte
Café Kollektiv Krawall den Vogel abgeschossen. Monatelang wird um einen
neuen Namen gerungen, da der alte als antisemitisch entlarvt wurde. Dass
da ein Anstoß von außen kam und es vermutlich keinerlei inhaltliche
Auseinandersetzung um das Thema gab, zeigt sich nun in aller
Deutlichkeit. Die Einnahmen des diesjährigen Casino Abends gehen unter
anderem an das BIPoC Kollektiv. Ausgerechnet die Göttinger Gruppe, die
nach einem kläglichen Versuch in Sachen Nahostkonflikt eine
„differenzierte“ Meinung zu bewahren, zunehmend antisemitisch
abgedriftet ist und sich zuletzt mit einer Filmvorführung komplett in
Antisemiten-Aus katapultiert hat, soll nun mit dem Geld aus der halben
Szene bedacht werden. Es ist so lächerlich, man möchte schreien.
Natürlich haben immer wieder Einzelpersonen und Gruppen darauf
hingewiesen. Wenn aber inhaltlich differenzierte Beiträge wie zuletzt
der der Gruppe f_act mit dem Hinweis abgetan werden, dass am Ende ein
Adorno Zitat steht, dann ist wirklich niemandem mehr zu helfen. Es
scheint nicht mehr um Inhalte zu gehen, nur noch um die Form. Man muss
nicht Adorno lesen um sich mit Antisemitismus auseinanderzusetzen. Ganz
ehrlich, in der Hinsicht wäre ich froh, wenn überhaupt mal was gelesen
werden würde. Aber stattdessen gibt man sich gern dem kollektiven
antisemitischen Wahn hin. Denn antisemitisch, das sind immer nur die
anderen. Zum Beispiel Corona-Leugner_innen auf Montagsdemos, gegen die
sich schön öffentlichkeitswirksam mobilisieren lässt – aber das hier
sollte ja kein inhaltlicher Beitrag werden.
Warum seid ihr nicht einfach bei „Café Kollektiv ???“ geblieben. Der
Name trifft die inhaltsleere Symbolpolitik die ihr offensichtlich
betreibt wesentlich besser.

Viele Grüße,
eure Trantüte

Endlich ein rollstuhlgerechter Eingang!

Wir freuen uns, euch mitteilen zu können, dass es ab sofort einen barriereärmeren Zugang zu unserem Laden gibt: Aufgrund einer öffentlichen Förderung und der anhaltenden Unterstützung durch das Alte Schwestern Netzwerk konnten wir an der Eingangstreppe einen Plattformlift installieren lassen.

Der Lift verfügt auch über einen Klappsitz für eingeschränkt gehfähige Personen ohne Rollstuhl. Die Klingel findet ihr dort, wo bisher auch schon die Klingel für das Lumiére gewesen ist. Es kommt dann die Thekenkraft mit dem erforderlichen Schlüssel.

Achtung! An der Eingangstür zum Laden befindet sich noch eine Türschwelle von ca. 5 cm Höhe. Diese wird beim demnächst anstehenden Austausch der Tür entfernt.

Bist bald bei uns in der Kneipe!

Casino Abend 2022

Lange ist er ausgefallen, diese Jahr ist es endlich wieder soweit: Das Café Kollektiv Krawall lädt zum Casinoabend. Eine Nacht lang könnt ihr bei uns und im Kinosaal Poker, Black Jack, Roulette, sowie ein paar Kneipenspiele spielen, am Glücksrad drehen, dem Pferderennen zujubeln, tanzen und leckere Drinks trinken.

Also kommt vorbei am 10. Dezember ab 21 Uhr (Einlass ab 20:30), gerne schick raus geputzt oder verkleidet. Das Motto ist „Creatures of the Night“ – zum selber interpretieren von Rocky Horror bis Gothic Horror.

Dieses Jahr spenden wir die Einnahmen durch den Verkauf von Jetons an zwei wichtige Göttinger Organisationen: Das BIPoC Kollektiv und das MediNetz.

Habt ihr Lust uns zu helfen? Dann meldet euch gerne unter info@cafe-krawall.de, wir suchen Geber*innen für die Spieltische, Menschen für die Garderobe, und wie immer erfahrene Leute, die unser Tür- und Awareness-Team unterstützen.

Sommerfest 2022

Es ist soweit!
Nach zwei Jahren Pause findet bei uns wieder das Sommerfest statt, dieses Jahr sogar zwei Tage lang. Am 8. und 9. Juli gibt es Konzerte, Workshops, Essen, Drinks und Party.

Am Freitag den 8. Juli beginnt der Einlass um 15:30 und wir haben Programm bis 22 Uhr.
Am Samstag den 9. Juli beginnt der Einlass ebenfalls um 15:30 und auf der an das Programm anschließenden Party wird bis 5 Uhr aufgelegt.

Karten gibt es entweder in der Woche 28.6. bis 02.7. im Vorverkauf bei uns an der Theke, oder an der Abendkasse an den Festivaltagen.
Wir möchten unser Sommerfest allen Leuten zugänglich machen, deshalb sind alle angegebenen Preise eine Spendenempfehlung, und ihr dürft auch gerne weniger oder mehr zahlen, ganz wie ihr könnt. Warum dann trotzdem die Empfehlung? Wir stecken viel Ehrenamt in das Festival, wollen aber den Artists und Workshopleitungen angemessene Gagen zahlen, ebenso Unterkunft und Verpflegung und natürlich Bühnentechnik. Dabei hoffen wir auf eure Unterstützung.

Spendenempfehlungen sind:
Tagesticket Freitag 8-15€ — erhältlich im VVK
Tagesticket Samstag (Party inkl.) 10-20€ — erhältlich im VVK
Kombi Ticket (Party inkl.) 15-30€ — erhältlich im VVK
nur Party 8-15€

Wir freuen uns sehr auf euch 🙂

Alle bisher geplanten Veranstaltungen auf einen Blick!

flinta special cocktail bar, 24.5. ab 19 Uhr

Es wird leckere Cocktails von einer Theke in unserem Garten geben. Kommt vorbei und genießt die lau-warme Frühlingsluft am Abend mit einem besonderen Getränkt zu günstigerem Preis!

garten rave, 28.5. ab 18 Uhr

Endlich wieder ein Garten Rave bei uns! Diesmal sogar live musikalisch aufgelegt in Slot 1. und 2. mit Multipolar (Feminist Rhythmic Noise) und Fatigue Suspecte (Harshcore / Dungeon Noise Bretagne) und mit grandiosem hardcore Abschluss Slot mit Luciver (hardcore techno).

queere flirtnight ab 19h mit flirtfee* Lou und anschließender queer-Party ab 23h , 18.6.

flirten, flirten, flirten. Wir freuen uns schon sehr auf die nächste Flirtnight, nachdem die letzte vor über zwei Jahren so viel Spaß gemacht hat. In flirty Athmosphäre könnt ihr Queers kennenlernen, Musikwünsche an die Flirtfee* richten und euch anonyme oder nicht-anonyme Zettelchen schreiben, denn jede Person, die möchte, bekommt eine Zahl zugewiesen. Flirten ist aber kein Muss- Hangout und mit Friends eine gute Zeit haben geht natürlich auch. Diesmal gibt es dann sogar eine queere Party im Anschluss, bei der ihr euch ja möglicherweise noch näher kommen könnt…

uuund zu guter Letzt SAVE THE DATE: 8. und 9. Juli 2022

Dieses Jahr findet wieder unser Sommerfest statt. diesmal sogar zwei Tage lang! Euch erwarten Workshops, Konzerte und natürlich eine riesen Party am Samstag nach dem letzten Konzert. Das wird groß und wir freuen uns mega!

 

 

Die nächsten Veranstaltungen auf einen Blick!

Dienstag, 22.03 / Special FLINTA Theke: Sticker basteln

Donnerstag, 31.03 / trans day of visibility: Kurzfilm Screening

Freitag, 01.04 / Trinkspiel Special

Samstag, 09.04 / 15h- 19h – Garten Hangout

Dienstag, 19.04 / Special FLINTA Theke: Feminist Bingo

Samstag, 30.04 / 23h- 05h – Tanz in den Mai Party

xx / ckk

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Café Kollektiv …?

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– english below –

Liebe community, Gäste, friends,

Ihr kennt uns nun seit langer Zeit als das Café Kollektiv Kabale.

Kabbala (hebräisch קַבָּלָה‎) bezeichnet, als mystische Tradition des Judentums, bestimmte überlieferte Lehren und Schriften. Über das sich darauf beziehende französische cabale fand der Begriff den Weg ins Deutsche. Mit dem Begriff Kabale bezeichnet man im Deutschen, unter anderem, nun eine Intrige, also im Verborgenen betriebene Machenschaften zur Erreichung niederträchtiger Ziel.

Das Wort Kabale hat eine lange Geschichte von Aneignung, Bedeutungswandel und Antisemitismus. Das Kollektiv als eigenständiger Betrieb hat sich diesen Namen nicht selbst gegeben, ihn und damit seine Geschichte aber fast 32 Jahre lang weitergetragen. Heute finden wir diesen Namen nicht mehr passend und wollen uns selbst benennen. Wir haben diese Entscheidung im Zuge unserer neuesten Intrige in einem internen Prozess als Kollektiv gefällt.

Wir nehmen gerne Eure inspirativen Vorschläge für einen neuen Namen entgegen. Entweder vor Ort in unseren Briefkasten (bzw. wenn wir wieder öffnen in die dafür aufgestellte Box) oder per Mail an info@cafe-kabale.de mit dem Betreff <Namensvorschlag>

Euer CK… ?

Wir bedanken uns bei hochpolitisch.de für den tollen Comic!

– english version –

Dear community, customers, friends,

For a long time now, you know us as the Café Kollektiv Kabale.

The word Kabbalah (In Hebrew קַבָּלָה‎) refers to a mystic Jewish tradition, it is a body of ancient teachings and writings. The term made it’s way to German through the French word cabale. In German kabale now means, among other things, conspiracy. That is, a secret scheme with malicious goals.

The word has a long history of name changes, appropriation and Antisemitism. We, as a self-organized collective, did not give ourselves this name. But we still carried it and it’s history for almost 32 years. We now feel that it no longer fits, and want our own self-chosen name. Confronting this issue has been our latest conspiracy, our internal collective process.

We are looking forward to your inspired name suggestions. Either post them in our Letterbox (or when we open again, in the box set up for this purpose) or e-mail them to info@cafe-kabale.de with the subject <Namensvorschlag>.

Your C.K.… ?

*** Vorübergehende Schließung und Spendenaufruf***

– english below –

Auf Grund der aktuellen Infektionslage haben wir beschlossen, ab dem 19.01.22 wieder für eine Weile zu schließen, um uns und euch zu schützen. Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, und wir hoffen bald wieder (vielleicht gegen Mitte oder Ende Februar) öffnen zu können.
Stay tuned für die Rückkehr unserer Online-Veranstaltungen in dieser Zeit.
Wir freuen uns darauf euch wieder zu sehen!
Euer Kabale Kollektiv

Because of the current infection rate we have decided to close the café once again, starting on the 19.01.22, to protect both you and ourselves. We did not make this decision lightly, and hope to open our doors again soon (maybe mid to end of February).
Stay tuned for the return of our online events during this time.
We are looking forward to seeing you again soon!
Your Kabale Collective

*** support your local Kollektivkneipe ***

– english below –

Die aktuelle Lage bedeutet für uns, genau wie für andere Läden und Kollektive, eine schwere Zeit. Weil wir nicht oder nur erschwert öffnen können, haben wir auch keine Einnahmen, mit denen wir unsere laufenden Kosten decken können. Auch wenn wir alle Kosten so gut es geht herunterschrauben, brauchen wir noch rund 50 Euro am Tag um am Ende des Monats Rechnungen bezahlen zu können, die trotzdem anfallen.

Das Kabale ist für uns Kollektivistas eine Herzenssache, wir stecken viel Zeit und Energie darein neben unserem Barbetrieb auch ein explizit feministischer Raum zu sein, den wir auch mit euch gestalten. Damit wir unsere Türen wieder für euch öffnen können, sobald die Lage sich wieder verbessert hat, möchten wir euch hier um Spenden bitten.

Spenden könnt ihr über das Alte Schwestern Netzwerk. Das Alte Schwestern Netzwerk sammelt seit 2004 (in einer Vorläufer-Version seit den 90ern) Geld zur Sicherung der Existenz und der finanziellen und politischen Unabhängigkeit bestehender und zukünftiger linker Infrastruktur in Göttingen. Gesammeltes Geld wird seitdem direkt in die linke Göttinger Infrastruktur weitergeleitet. Eure Spenden an das Alte Schwestern Netzwerk kommen nicht nur uns sondern auch anderen Kollektiven Strukturen in Göttingen wie dem Roten Buchladen und dem T- Keller zugute.

Spenden geht so:
1. Richte einen monatlichen Dauerauftrag (beliebige Höhe!) ein oder Spende einmalig auf das folgende Konto

Kontoinhaberin: Ima Drolshagen
IBAN: DE18260500010150662096
Sparkasse Göttingen

2. (optional) Sende eine Mail an kontakt@alte-schwestern-goettingen.de — dann wirst du in den Mailverteiler aufgenommen und auf dem laufenden gehalten.
Mehr Infomationen findet ihr hier : https://www.alte-schwestern-goettingen.de/1

oder spendet direkt an unser Konto:
Kultur und Alltag e.V.
IBAN: DE59260500010000578302

Vielen Dank!

The current situation presents some financial troubles to most bars and other locations. Since we can not carry on with our usual service we don’t have the money to pay our running costs. Even if we cut down all expences we are able to, we still need around 50 Euros per day to pay the bills that are due.

Kabale holds a special place in our hearts, we put a lot of time and energy into creating a feminist space. We hope that we can open our doors again as soon as the situation has improved. That is why we need your support and your donations.

You can donate via the Altes Schwestern Netzwerk. The network collects donations since 2004. The donations are then given directly to leftist infrastructure such as organisations and collectives. If you donate to the Altes Schwestern Netzwerk your donations will not only support us but also other leftist infrastructures that need financial support.

You can donate to the ASN via the following account:
Kontoinhaberin: Ima Drolshagen
IBAN: DE18260500010150662096
Sparkasse Göttingen

more information are available here: https://www.alte-schwestern-goettingen.de/1

You can also donate directly to our bank account:
Kultur und Alltag e.V.
IBAN: DE59260500010000578302

Thank you so much!